Heimische Fischarten

Bachforelle

Bild "Anglerwissen:Bachforelle.gif"
Die Bachforelle (Salmo trutta fario) gehört zu den Salmoniden. Sie hat einen langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Das Schuppenkleid hat kleine Schuppen. In jungen Jahren besteht es aus Querstreifen auf silberfarbenem Grund.  Die Bachforelle hat einen kleinen Kopf mit einem endständigen Maul.

Farbe:

Sie besitzt eine helle mit roten Tupfen besäte Fettflosse zwischen der Rücken – und Schwanzflosse. Mit der Laichreife passt sich die Farbe des Schuppenkleides von dunkelgrün bis braun dem Gewässer an. Die Bachforelle hat sowohl dunkle als auch entlang der Seitenlinie rote, hellumrandete Flecken. Diese weisen auf den laichreifen Fisch hin. Der Bauch ist weißlich gefärbt.

Grösse:

Bachforellen erreichen eine durchschnittliche Größe von 30-60 cm und wiegen durchschnittlich 0,5 bis 2 kg. Bei entsprechendem Nahrungsangebot und größeren Wassertiefen können Bachforellen aber auch über 1 Meter lang werden und ein Gewicht von bis zu 9 kg erreichen.

Die Bachforelle lebt in kalten, kühlen und sauerstoffreichen Fließgewässern und auch in Seen mit kiesigem Untergrund. Sie findet man in ganz Europa bis Asien. Sie ist ein Leitfisch der Forellenregion. Bachforellen sind schnelle Schwimmer. Sie bringen es kurzfristig auf bis zu 35 km/h. Außerdem schaffen sie es, bis zu einer Höhe von 80 cm aus dem Wasser zu springen. Bachforellen ernähren sich von Insektenlarven und Kleinkrebsen. Größere Bachforellen verzehren auch kleine Fische und Kaulquappen.

Lebenszyklus:

Die Weibchen werden mit 3 Jahren geschlechtsreif, die Männchen bereits mit dem 2. Lebensjahr. Zur Eiablage ziehen die Bachforellen bis in die Quellregionen. In der Zeit von Oktober bis Januar suchen sich die Weibchen einen kiesigen Untergrund und schlagen mit ihrem Schwanz Gruben von 15-30 cm Tiefe. Dann legen sie pro kg Körpergewicht ca. 1500 klebrige, rötliche Eier mit einem Durchmesser von 4-5 mm dort ab. Der Milchner gibt die Spermien hinzu und bedeckt danach den Laich mit Kies. Anschließend wandern die Elterntiere in ihre Reviere zurück. Die Brutdauer beträgt 2-4 Monate.
Die 1 bis 2 cm großen, frisch geschlüpften Larven leben solange im Kiesbereich, bis der Dottervorrat aufgebraucht ist. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung im Kiesbereich (Kieslückensystem) ist Voraussetzung. Die Zwischenräume dürfen u.a. nicht mit Schlamm zugeschwämmt werden, damit sich die Bachforellenlarven entwickeln können. Sonst sterben sie ab.

Nahrung:

Das Beutespektrum der Bach- und auch der Regenbogenforelle ist sehr breit gefächert. So dienen fast alle kleineren Bachbewohner als Nahrung: Bachflohkrebse, Wasserkäfer, Schnecken, Mühlkoppen, Gründlinge, Larven und Imagos (geschlüpfte, erwachsene Tiere) von Köcher- und Eintagsfliegen sowie jegliche Art von Fliegen. Sogar die eigene Brut ist ein willkommenes Fressen, ebenso ins Wasser gefallene Landinsekten, zum Beispiel Ameisen oder Heuschrecken. Wenn die Forelle eine gewisse Größe erreicht hat wird sie zum Räuber und ernährt sie sich fast ausschließlich von anderen Fischen.
Regenbogenforellen fressen täglich 3 bis 4 Prozent ihres eigenen Körpergewichts, das entspricht bei einer normalgroßen Forelle etwa 20g Futter pro Tag. Einen ähnlichen Nahrungsbedarf kann man auch für die Bachforelle veranschlagen.

Tipps zum Angeln auf Bachforelle / Montage und Köder:

Die besten Angelmethoden auf Bachforelle sind:

•  Angeln mit Kunstködern (Spinnfischen)

•  Angeln mit Laufpose

•  Das Fliegenfischen mit Trocken-/Nassfliege

Topköder:

  1. Forellenteig
  2. Bienenmade
  3. Rotwurm
  4. Spinner
  5. Mini-Wobbler

Im April/Mai steht die Bachforelle im tieferen Wasser, mit dem Erwärmen des Wassers steigen diese dann bis zur Wasseroberfläche. Gute Stellen sind überall dort, wo das Wasser sauerstoffreich ist, also z.B. in Rauschen hinter einem Wehr. Im Strömungsschatten großer Steine finden sich teilweise kapitale Exemplare, genau so wie an unterspülten Ufern der Außenseite von Flusskurven.

Köder: Trockenfliege, kleine Köderfische, kleine und kleinste Spinner und Wobbler

Beste Fangzeit: Die beste Fangzeit sind die Monate Mai bis September, wobei die beste Beißzeit die Abenddämmerung und die frühen Morgenstunden sind.

Tipp: Im April/Mai steht die Bachforelle im tieferen Wasser, mit dem Erwärmen des Wassers steigen diese dann bis zur Wasseroberfläche. Gute Stellen sind überall dort, wo das Wasser sauerstoffreich ist, also z.B. in Rauschen hinter einem Wehr. Im Strömungsschatten großer Steine finden sich teilweise kapitale Exemplare, genau so wie an unterspülten Ufern der Außenseite von Flusskurven.


Mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Bachforelle
Quellenangaben: http://www.rhein-angeln.de/fischarten_raubfische_friedfische.htm




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Info

©  by ASV Bersenbrück e.V./Anglerwissen/Bachforelle
letztes Update: 25.07.2019, 16:34:44

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